Sehenswürdigkeiten in Hessen

Mit Hessen erwartet Sie ein sehr vielfältiges Bundesland. Sowohl für einen Kurzurlaub unter Freunden als auch für einen Familienurlaub ist Hessen geeignet, da es viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Dabei hat Hessen für jeden Geschmack die richtigen und passenden Ausflugsziele. Neben der Landeshauptstadt Frankfurt am Main können Sie Ausflüge zu Schlössern, Burgen, Klostern, Seen und Parks planen und somit viel landschaftliche Schönheit genießen. Unter Urlaubern, die bereits viele Ausflüge in das Bundesland gemacht haben, gilt es, dass die einzig richtige Sehenswürdigkeit in Hessen, Hessen selbst ist. Speziell zu den historischen Gebäuden empfehlen wir jederzeit einen Tagesausflug. Da Hessen viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, empfehlen wir Ihnen nur Ausflugsziele in Hessen, die definitiv einen Besuch wert sind.

Römer

Der Römer stellt das Rathaus der Landeshauptstadt Frankfurt dar und ist das Gebäude der Stadtpolitik. Dabei ist der Römer der gesamte Gebäudekomplex, in dem unter anderem der Bürgermeister und verschiedene Stadtvertreter sitzen.

Da es während des Zweiten Weltkriegs zerbombt und zum Großteil zerstört worden ist, verbirgt sich seitdem ein Neubau hinter dem Namen Römer. Seit nunmehr 1405 gehört das Gebäude der Stadt Frankfurt.

In dem Rathaus können Sie als Besucher den Kaisersaal besichtigen und darüber hinaus die Gemälde bestaunen. Die Gemälde sind teils von römisch-deutschen Königen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, die in dem Gebäude gewählt und anschließend ernannt worden sind.

Kassel Wilhelmshöhe

Der Bergpark in Wilhelmshöhe ist der größte in Europa und deshalb definitiv einen Tagesausflug wert. Mit einer Größe von 2,4 Quadratkilometern ist er UNESCO Weltkulturerbe und zudem der größte Bergpark in Europa. Der Park besticht durch die Kunst des englischen Landschaftsgartens. Bei Ihrem Besuch in dem Bergpark in Wilhelmshöhe können Sie zudem eine einzigartige Aussicht über die ganze Stadt Kassel genießen. Zu den Highlights des Parks gehören die beeindruckenden Wasserspiele sowie die Kupferstatue Herkules.

Dornröschenschloss Sababurg

Eine der Besonderheiten im Reinhardswald ist die aus dem Jahre 1334 stammende Sababurg, heute auch als Dornröschenschloss Sababurg bekannt. Eine wahrlich einzigartige Schlossherberge mit märchenhaftem Ambiente und stilvollem Restaurant im gehobenen Standard. Momentan wird das Schloss (Hotel & Restaurantbetrieb) umfangreich saniert und bleibt deshalb geschlossen. Aber trotz Bauphase, ist die Außenlage dieses beliebten Ausflugziels weiterhin (außer im Winter) zu besichtigen. Selbst Dornröschen & Prinz sind nach wie vor in der Ruine live zu erleben. Und ein Foodtruck (größerer Imbisswagen) bietet Köstlichkeiten gegen Hunger und Durst.

Kurpark Bad Homburg

Der Kurpark befindet sich in Bad Homburg und gehört zu den wenigen Kurparks in Deutschland, die noch unter Denkmalschutz stehen, da sich der Park noch im Originalzustand befindet. Er wurde im Jahr 1856 gebaut und sollte nach dem Bau alle bisherigen Parks in Schönheit und Größe übertreffen. Der Park ist 44 Hektar groß. Neben einheimischen Gewächse erwarten Sie im Kurpark Bad Homburg zudem exotische Gewächse aus Asien und Nordamerika. Der Park befindet sich mitten in der Stadt des Kurorts. In dem Park gibt es darüber hinaus viele verschiedene Brunnen, die dafür sorgen, dass der Kurpark zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Hessen zählt.

Palmengarten Frankfurt

Der Palmengarten ist mit einer Größe von 22 Hektar der größte seiner Art und befindet sich in der Landeshauptstadt Hessens, in Frankfurt. Seit 1871 können Besucher klimatisierte Gewächshäuser bestaunen. Der Garten entwickelte sich damals aus einer Bürgerinitiative. Neben zwei Wüstenlandschaften können Sie im Palmengarten auch tropische sowie subtropische Pflanzen bewundern. Er ist einer von drei botanischen Gärten in der Landeshauptstadt. Dabei sehen Sie die Flora aus vielen verschiedenen Klimazonen. Der Garten bietet regelmäßige Ausstellungen und Veranstaltungen an.

Nationalpark Kellerwald-Edersee

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist der einzige Nationalpark in Hessen und definitiv einen Ausflug nach Hessen wert. Seit 2011 ist er UNESCO Weltkulturerbe, da er einen der letzten Rotbuchenwälder Mitteleuropas schützt. Besonders für Wanderer ist dieser Nationalpark ein wahres Highlight. Des Weiteren befindet sich in dem Park keine einzige Straße. Die ganzen 5700 Hektar bestehen lediglich aus Natur. Damit soll sich das Ökosystem Wald entwickeln. Dabei können Sie zwischen 20 Wanderwegen wählen. Neben Quellen hat der Nationalpark außerdem eine große Auswahl verschiedener Bäume und Steine zu bieten. Der Nationalpark bittet seine Gäste um Vorsicht bei dem Besuch im Nationalpark, da dieser noch viele Jahre sauber gehalten werden soll. Wenn Sie Natur suchen, sind sie in diesem Nationalpark definitiv richtig, da dieser einen Ausflug in Hessen gerechtfertigt.

Kaiser-Wilhelm-Turm (Spiegelslustturm)

Der in den Jahren 1887 bis 1890 erbaute Kaiser-Wilhelm-Turm bei Marburg ist ein beliebtes Ausflugsziel auf den Lahnbergen. Auf der 36 m hohen Aussichtsplattform kann man bei schönem Wetter den Feldberg im Taunus, den Kahlen Asten im Sauerland und die Wasserkuppe der Rhön sehen. Aber auch für romantische Zusammenkünfte, etwa einen Heiratsantrag, ist der Turm bestens geeignet. Das angeschlossenen Restaurant bietet Torten und regionale Speisen.

Grube Messel – das Fenster zur Urzeit

Gehen Sie auf Zeitreise und erleben in der Fossillagerstätte Grube Messel bei Darmstadt die Entwicklungsgeschichte der Erde vor 48 Millionen Jahren. Tauchen Sie ein in eine längst vergangene Zeit und begeben Sie sich auf die Suche nach dem Messeler Fossilienschatz im Ölschiefer und gehen mit auf eine “Expedition ins Bohrloch”. Spannende Details zu Geologie, Vulkanismus, Landschaftsformen, Klima und natürlich den wichtigsten Messelfossilien erwarten Sie bei diesem Rundgang durch das Besucherzentrum. Blicken Sie mit den Augen eines Forschers. Wie funktioniert Forschung und warum arbeiten Wissenschaftler in der Grube Messel? Und wieso ist das für uns alle so wichtig? Erfahren Sie mehr über Deutschlands erstes UNESCO Weltnaturerbe. Oder nehmen Sie an einer zweistündigen Fahrt mit dem Welterbe-Express durch den ehemaligen Ölschiefer-Tageabbau teil. Dabei erfahren Sie etwas zur Industriegeschichte der Grube, zur Entstehung des Ölschiefers und den darin gefunden Fossilien. Halten Sie kleine Fossilien in der Hand und fühlen Sie einen Hauch Ewigkeit aus der Zeit des Eozäns.

Wasserkuppe im Naturpark Hessische Rhön

Radom Wasserkuppe, Quelle: Shutterstock

Die Wasserkuppe der höchste Berg der Rhön und Hessens. Zahlreichen Attraktionen locken das ganze Jahr über Touristen auf die fast baumfreien Hänge. Für Familien gibt es im Sport, Spiel, Spaß und viel Wissenswertes zu entdecken. In wunderschöner Natur gelegen, lädt die Wasserkuppe jeden dazu ein, sie zu Fuß, mit dem Rad oder aus der Luft zu erkunden. Im Winter gibt es Abfahrten für Skifahrer, Snowboarder und Rodler sowie eine Halfpipe, Langlauf-Loipen sowie Flächen zum Snowkiting. Für eine gute Verpflegung ist gesorgt. Während des Kalten Krieges war die Wasserkuppe ein strategisch bedeutender Radarposten der NATO. Von ursprünglich fünf Radoms, die die Aktivitäten jenseits des Eisernen Vorhangs ausspähten, ist eines noch heute als Kulturdenkmal erhalten und kann besichtigt werden. Es ist heute ein Wahrzeichen der gesamten Rhön.

Benediktinerabtei Seligenstadt

Die ehemalige Benediktinerabtei Seligenstadt ist eine der wenigen nahezu komplett erhaltenen Klosteranlagen in Hessen. Das Kloster mit den Klausur- und Wirtschaftsgebäuden sowie dem Klostergarten bietet einen unvergesslichen Einblick in das klösterliche Leben. Die Gärten wurden auf Basis von Quellen und Grabungsfunden nach ihrer historischen Struktur und Bepflanzung rekonstruiert.

Kastell Saalburg

Eine weitere Sehenswürdigkeit mit dem Status “UNESCO-Weltkulturerbe” ist das auf dem Tanuskamm am Bad Homburg gelegene Kastell Saalburg. Es ist ein altes Kastell des römischen Limes und gilt als das best-erforschte Kastell des Obergermanisch-Raetischen Limes. Bei einem Kurztrip nach Hessen, sollte diese Sehenswürdigkeit ganz oben auf der Liste stehen.

Burgruine Ehrenfels

Burg Ehrenfels bei Rüdesheim wurde um 1210 von Philipp von Bolanden erbaut. Sie war lange dem Verfall preisgegeben. Erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Ruine gesichert und restauriert. Erhalten sind die Schildmauer, die begehbaren Ecktürme sowie der Palas und ein Torbau. Seit 2002 gehört die Burgruine mit dem nahegelegenen Niederwalddenkmal und einem frühen Landschaftspark mit Resten von Kleinarchitekturen sowie einem Jagdschloss zum Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal.

Sprudelhof Bad Nauheim

Der Sprudelhof ist das Wahrzeichen der Stadt und bildet eine perfekte Symbiose aus Architektur und Gartengestaltung. Es ist das größte geschlossene Jugendstilensemble Europas. Besucher erleben eine Zeitreise. Die zwischen 1905 und 1911 im Jugendstil erbaute Kuranlage ist noch komplett im Original erhalten. Wartesäle, Innenhöfe und die Wannen im Badehaus 3 versetzen Besucher in die Zeit um 1900. Die ehemalige Kuranlage ist ein Gesamtkunstwerk und zeigt eindrucksvoll die Verbindung von Architektur, freier und angewandter Kunst sowie Garten- und Platzgestaltung.

Mathildenhöhe Darmstadt

Die Mathildenhöhe in Darmstadt zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Jugendstilzeit. Sie ist ein Gesamtkunstwerk aus Hochzeitsturm, Ausstellungsgebäude, Museum Künstlerkolonie, Künstlerhäusern und Platanenhain. Insbesondere der von Joseph Maria Olbrich geplante und 1908 fertiggestellte Hochzeitsturm ist weit über die Grenzen Hessens bekannt. In dem fast 50 Meter hohen Turm führen 209 Stufen zu einer Aussichtsebene. Darunter befinden sich unter anderen die beiden Fürstenzimmer, die heute noch für Hochzeiten genutzt werden können. Nicht nur architektonisch, sondern auch kulturell hat die Mathildenhöhe viel zu bieten.

Kloster Lorsch

Königshalle Kloster Lorsch, Quelle: Shutterstock

Das Kloster Lorsch zählt seit 1991 zum UNESCO Welterbe. Die Klosteranlage wurde im Jahre 764 während der Regierungszeit König Pippins, des Vaters Karls des Großen, zunächst etwa 800 Meter weiter östlich gegründet und war bis ins hohe Mittelalter ein Macht-, Geistes- und Wissenschaftszentrum des Heiligen Römischen Reiches. Es beheimatete einst eine der größten Bibliotheken des Mittelalters. Der Der architektonische Höhepunkt ist die Königshalle.

Die Königshalle mit ihrer weltberühmten bunten Sandsteinfassade zählt zu den wenigen gut erhaltenen Gebäuden aus karolingischer Zeit. Obwohl ihr Zweck bis heute ungeklärt, ist ihre Bedeutung unbestritten. Das Obergeschoss (nur mit Führung zugänglich) zeigt teilweise sehr gut erhaltene Wandmalereien aus verschiedenen Jahrhunderten. Die Königshalle hat über die Zeiten hinweg ihr ursprüngliches Aussehen bewahrt.